Frei nach Johann Wolfgang von Goethe
Und wenn der Mensch in seiner Qual erstarrt
Gab mir ein Gott zu schlucken, was ich trinke.
Was soll ich nun vom nächsten Öffnen hoffen,
Von dieser Flasche noch geschlossnem Munde?
Das Paradies, die Hölle steht dir offen;
Wie wankelsinnig regt sich's im Schlunde!-
Kein Zweifeln mehr! Es schmeckt nach Himmelsbräu,
Mit seiner Würze wird dir alles neu.
So warst du denn im Paradies empfangen,
Als wärst du wert des ewig schönen Lebens;
Dir blieb kein Wunsch, kein Hoffen, kein Verlangen,
Hier war das Ziel des innigsten Bestrebens,
Und in dem Trinken dieser frischen Kühle
Versiegte gleich der Quell sehnsüchtiger Gefühle.
Zum Original bitte hier entlang
Gab mir ein Gott zu schlucken, was ich trinke.
Was soll ich nun vom nächsten Öffnen hoffen,
Von dieser Flasche noch geschlossnem Munde?
Das Paradies, die Hölle steht dir offen;
Wie wankelsinnig regt sich's im Schlunde!-
Kein Zweifeln mehr! Es schmeckt nach Himmelsbräu,
Mit seiner Würze wird dir alles neu.
So warst du denn im Paradies empfangen,
Als wärst du wert des ewig schönen Lebens;
Dir blieb kein Wunsch, kein Hoffen, kein Verlangen,
Hier war das Ziel des innigsten Bestrebens,
Und in dem Trinken dieser frischen Kühle
Versiegte gleich der Quell sehnsüchtiger Gefühle.
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mluettin - 20. Jul, 00:30
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