Barroso und Gorbatschow schlagen vor, Prodi unterstützt, Stoiber fordert, Merkel fände es auch ganz knorke und titanic weiß:
Helmut Kohl muss Nobelpreis werden
Er hat für den Weltfrieden in Mitterands Handinnenfläche rumgefingert.
Er hat für den Weltfrieden - und für Deutschland- nackt und schwitzend in der Sauna Boris Jelzin aber sowas von die völkerverbindende Meinung vor den Wanst geknallt.
Und er brannte wie ein Dornbusch für die Vereinigung Deutschlands und rührte höchstselbst eigene Kacke als Dünger für blühende Landschaften an.
Doch neben dem Staatsmann Helmut Kohl gab es auch immer den Menschen Helmut Kohl, der Tränen in den Augen hatte beim Hören der Nationalhymne am 03. November 1990 - und vergessen wir nicht die Tränen in seinen Augen beim Bruch der Männerfreundschaft mit Wolfgang Schäuble.
Erinnern wir uns, wie er großmütig, letztgültig und offenherzig bei Alfred Biolek über seine Gestaltung großer Politik im Allgemeinen und Helmut Kohl als Glücksfall für die Weltpolitik im Speziellen referierte und erinnern wir uns seiner tränendurchfeuchteten Augen beim großen Zapfenstreich zu seiner Verabschiedung als Bundeskanzler.
Helmut Kohl, Mensch, Staatsmann, Friedensputte.
Er war mehr als nur ein Kämpfer für die pazifistische Idee, auch Männer müssten sich ihrer Gefühle nicht schämen - vergessen wir nicht die Tränen in seinen Augen als Angela Merkel ihn anblaffte, nicht seine Belle de Jour zu sein.
So viel haben wir ihm zu verdanken, und nur mit einem Lied können wir der Größe seines Wirkens, dem Volumen seines Schaffens und seines Leibes die Anerkennung, die sie verdienen, zuteil werden lassen:
Danke für deine Kanzlerschaft....
Danke für diesen guten Morgen,
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